Ausstellung

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Am 30. September 2014 eröffnete im Café WattenbergAcht meine Ausstellung „Hawai’i – Natur und Meer“. Ich zeigte dort bis zum 09. November Bilder, die auf meinen Reisen zu einem der „entlegensten Ort der Erde“ entstanden sind.

Als Biologin fasziniert mich dieses besondere Ökosystem. Umgeben von tausenden Meilen Pazifik konnte die Natur dort andere Wege gehen als in dem Rest der Welt. Angefeuert von dem Nährstoffreichtum der Vulkane, wie dem Kilauea oder Mauna Loa, kann man ihr bis heute dabei zusehen. Hawaii ist ein Archipel der Gegensätze.

Grün, grüner, Kauai – die Garteninsel Hawai'is
Grün, grüner, Kauai – die Garteninsel Hawai’is

Die aktiven Vulkane hinterlassen ein Feld der Zerstörung. Oft über Kilometer hinweg bleibt nichts als eine steinige Wüste übrig. Lavaröhren bilden sich und transportieren das  flüssige Gestein oft Kilometer weit.

Frische Lava soweit das Auge reicht
Frische Lava fließt durch eine Lavaröhre

Doch kaum ist die Lava abgekühlt, wird sie von ersten Flechten und Farnen erobert. Die Ohia ist meist der erste Baum, der sich dort ansiedelt. Wenn Regen und Oberflächenbeschaffenheit es zulassen, dann entsteht schon nach wenigen Jahren subtropischer Regenwald.

Typisch Hawaiianisch: die Lehua Blüte des Ohia-Baums
Typisch Hawaiianisch: die Lehua-Blüte des Ohia-Baums

Hawaii ist etwas besonderes. Aus der Luft, über Land und unter dem Wasser. Willkommen zur Ausstellung!

Meeresschildkröten gibt es seit etwa 150 Mio. Jahren
Meeresschildkröten gibt es seit etwa 150 Mio. Jahren